Gehen Sie heute durch eine beliebige Fertigung, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Wertstromkarte an der Wand finden.
Gehen Sie an einem anderen Tag daran vorbei, sieht die Karte noch immer genauso aus. Die Fertigung nicht.
Diese Lücke zwischen Wertstromdokumentation und Wertstromrealität ist eines der ältesten Probleme im Lean Management. Genau hier scheitern auch viele KI-Versprechen in diesem Bereich. Einen KI Agenten mit verstreuten Produktionsdaten zu verbinden, schafft noch keinen funktionierenden Blick auf den Wertstrom. Es entsteht lediglich ein schnellerer Weg zu unvollständigen Antworten.
Was fehlt, ist der operative Kontext: wie Prozessschritte, Abhängigkeiten, Engpässe und Verluste über den gesamten Wertstrom hinweg tatsächlich miteinander verbunden sind. Sobald dieses Fundament vorhanden ist, hören KI Agenten auf zu raten und beginnen, im kontinuierlichen Verbesserungsprozess echten Nutzen zu stiften.
Julia Härtner, VP Growth & Revenue, treibt seit vielen Jahren die digitale Transformation aktiv voran und sieht sie als entscheidenden Erfolgsfaktor für die Industrie. Mit ONIQ verfolgt sie das Ziel, Lean Manufacturing Methoden nahtlos mit intelligenter Software zu verbinden und sie dadurch wirksamer, skalierbarer und zukunftsfähiger zu machen.